Chronik

Auf den folgenden Seiten finden sich Bilder und Berichte aus dem Chorleben des Philharmonischen Chores Erfurt.

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Konzerte

Herbstkonzert - 22.09.2018

in der Lutherkirche Erfurt


Brahms Requiem - 25.11.2017

in der Lutherkirche Erfurt


Weihnachtskonzert - 2015

in der Bachkirche Arnstadt


Weihnachtskonzert - 2013

in der Bachkirche Arnstadt


A-cappella-Konzert - 2013

zum Musiksommer in der St. Bartholomäuskirche in Wiehe


Fauré Requiem und Dvoráks Messe D-Dur - 23.10.2010

 

Artikel der Thüringer Wirtschaftswoche vom 15.15.2010 (Auszug)

Seltene Klänge in Erfurts Lutherkirche

Gleich zwei Stücke an einem Konzertabend werden am kommenden Samstag, 23.10.2010 ab 19.00 Uhr in der Erfurter Lutherkirche (Magdeburger Allee) - aufgeführt vom Philharmonischen Chor Erfurt und dem Philharmonischen Orchester Erfurt – erklingen: Das Requiem von Gabriel Fauré und Antonin Dvoráks Messe D-Dur.

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Die Messe D-Dur op. 86 für Soli, gemischten Chor und Orgel entstand im Jahre 1887 aus der Feder des tschechischen Komponisten Antonin Dvorák. Der 1841 im Böhmischen geborene Komponist lebte bis zu seinem Tod 1904 in Prag und hinterließ ein breites Spektrum unterschiedlichster musikalischer Gattungen. Den zweiten Teil des Konzerts bildet dann ein in Deutschland eher selten aufgeführtes und sehr stimmungsvolles Werk von Gabriel Fauré, übrigens ein Zeitgenosse Dvoráks. Fauré begann im Jahre 1877 seine letztlich auch bedeutendste Komposition zu schreiben, „Requiem“, eine Aufführung für Soli, Chor und Orchester. Während andere zeitgenössische Komponisten in ihren Totenmessen die kalte Seite des Todes und die Schrecken des Jüngsten Gerichts inszenierten, beschreibt Fauré mit diesem Stück seine, fast schon friedliche, versöhnliche Sichtweise aufs Abschied nehmen. Er gilt als Vorbote des Impressionismus und stand zu Lebzeiten im Schatten von seinerzeit schillernden Musikern wie Maurice Ravel oder Claude Debussy. Dabei gehört Fauré zweifelsohne zu den großen Talenten französischer Musikgeschichte.

Gemeinsam mit dem Philharmonischen Chor und Orchester werden als Solisten Grit Redlich, (Sopran); Manuel Meyer (Bariton) sowie an der Orgel Jens Goldhardt musizieren. Der künstlerische Leiter und Dirigent der Aufführung ist Andreas Ketelhut, welcher den Philharmonischen Chor gegründet hat und leitet, aber auch auch als Chorleiter an Oper und Theater Erfurt tätig ist.

Da liegt es nahe, dass auch in der Spielzeit 2010/11 das THEATER ERFURT und der Philharmonische Chor Erfurt die bisher erfolgreiche Zusammenarbeit fortführen. 1994 mit dem Beginn der DOMSTUFEN-FESTSPIELE IN ERFURT und Orffs Carmina burana zur künstlerischen Unterstützung aus der Taufe gehoben, wirkt der Chor regelmäßig bei Opernaufführungen des Hauses oder bei Sinfoniekonzerten des Philharmonischen Orchesters Erfurt mit. Inzwischen musizieren 120 Damen und Herren zwischen 17 und 70 Jahren im Philharmonischen Chor, der seine Proben im Chorsaal des Theaters absolviert. Zu Ostern dieses Jahres weilte das Ensemble auf Einladung des Vatikans in Rom. Es musizierte unter anderem im Petersdom und in der Lateransbasilika. Ein Erfolg, auf den der Chor besonders stolz ist.

„Die Gemeinschaft hat sich bewährt. Bei den Festspielen oder beispielsweise bei Arrigo Boitos Oper Mefistofele, die wir in dieser Saison wieder aufnehmen werden. Die Sängerinnen und Sänger sind eine exzellente Ergänzung unseres Opernchores und für die Verwirklichung der verschiedensten künstlerischen Aufgaben nicht mehr weg zu denken“, erklärt Generalintendant Guy Montavon.

„Es ist ein großer Vorteil, dass die Leitung des Opernchores und des Philharmonischen Chores in einer Hand liegt. So können die musikalischen Ideen bei gemeinsamen Projekten geschlossener umgesetzt werden“, ergänzt Chordirektor Andreas Ketelhut. Übrigens, auch das diesjährige Weihnachtskonzert wird gemeinsam gestaltet. Im April 2011 führt Richard Löwenherz die Ensembles in der Reihe „Oper am Klavier“ erneut zusammen und ein Stück Zukunftsmusik bildet Giuseppe Verdis Chorwerk Die Lombarden 2012 am Dom. (bo)


Weihnachtskonzert - 2005

im Französischen Dom in Berlin