Andreas Ketelhut

Chordirektor

 

 

 

 

 


Andreas Ketelhut,

ausgebildet zum Chordirigenten und Kapellmeister an der Weimarer Musikhochschule, wurde 1984 musikalischer Leiter des Konzertchores Gotha und 1987 Chordirektor am Landessinfonieorchester Thüringen, Sitz Gotha. Seit 1992 ist er Chordirektor am THEATER ERFURT. Neben der Arbeit für das Musiktheater übernahm er die Gesamtchorleitung der DOMSTUFEN-FESTSPIELE und stellte in der Spielzeit 1999/2000 mit großem Erfolg den Opernchor mit einem Konzert im Erfurter Rathaus-Festsaal vor.

Von 1991 bis 2001 war Andreas Ketelhut Leiter des Mädchenkammerchores der Musikschule Erfurt und gründete 1992 den Extrachor des Theaters Erfurt. 1994 wurde der Philharmonische Chor Erfurt ins Leben gerufen, der unter seiner Leitung zum festen Partner des Philharmonischen Orchesters Erfurt wurde.

2001 gründete Andreas Ketelhut den Kammerchor „thueringer vocalproject" - einen Projektchor, der sich aus professionellen und semiprofessionellen Sängerinnen und Sängern zusammensetzt.

Seit 2002 dirigiert er die Weihnachtskonzerte des Philharmonischen Orchesters Erfurt, so 2007 das in Vergessenheit geratene Weihnachtsoratorium von Richard Wetz.

Als Gastdirigent der Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl leitete er zahlreiche Aufführungen der Chorsinfonik – unter anderem Brahms Requiem, Orffs Carmina Burana, Dvoráks Stabat Mater und Webbers Requiem.

Im Jahr 2002 übernahm er die Choreinstudierung des Verdi-Requiems und Brahms Alt-Rhapsodie für John Nelson, Paris.

2006 war Andreas Ketelhut Gastdozent bei Europa Cantat und dirigierte das Abschlusskonzert. 2009 folgte er einer Einladung als Dirigent des Festkonzertes des Landesmusikfestes Rheinland Pfalz. Seit Wintersemester 2009 hat er einen Lehrauftrag für Chordirigieren an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar.

Zahlreiche Konzertreisen ins In- und Ausland, die preisgekrönte Teilnahme an internationalen Chorwettbewerben sowie Gastdirigate, unter anderem beim Landesjugendchor Rheinland-Pfalz, ergänzen sein Wirken für das Erfurter Musikleben.